Funktionsweise

Wissenswertes zur Funktionsweise von Verdunstungstürmen

Verdunstungstürme nutzen ein einfaches Naturgesetz, wonach die künstliche Verdampfung einer minimalen Wassermenge zu einer Temperaturverringerung der Gesamtwassermenge führt; Verdunstungskühlung stellt noch heute das meist genutzte Kühlsystem für zivile und industrielle Anwendungen dar.

Die Untergrenze der theoretisch erreichbaren Temperatur eines Verdunstungsturms ist durch die Feuchtkugeltemperatur der Umgebungsluft dargestellt, gemessen am Installationsort; diese liegt normalerweise weit unterhalb der mit trockenem Vergleichsthermometer gemessenen Temperatur, auf welcher hingegen andere Kühlsysteme basieren (mit diesen wird eine Austrittstemperatur von 3÷5°C über diesem Parameter erzielt).

Tatsächlich erzielt ein gut dimensionierter Verdunstungsturm, aufgrund der Abhängigkeit des Wirkungsgrades von der Luftsättigung, eine Kühlleistung des Wassers bis zu Temperaturen von knapp 2-3°C über der Feuchtkugeltemperatur.

Auf dieser Grundlage bemessen zahlreiche Anlagenbauer und Hersteller die Kühlkreisläufe und Wärmetauscher, berücksichtigen die benötigte Kühlturmwasser und können somit von Anfang an einen optimalen Wirkungsgrad der Anlage und einen sehr geringen Energieverbrauch garantieren.

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